Arbeiten Edel Vostry

„Die Auseinandersetzung mit dem Menschen ist Ausgangspunkt meines künstlerischen Schaffens“.

Dies bekennt die 1952 auf der Westerburg, im Harz, geborene Malerin und Bildhauerin Edel Vostry. Sie studierte Bildhauerei sowief freie Kunst in Berlin und Dortmund und arbeitet seit 1986 als freischaffende Künstlerin.

Befragt nach dem, was ihre Bildwelt kompositorisch bestimmt, betont sie „ein spannungsvolles, bewusst gesetztes Wechselspiel zwischen reliefartigem, abstraktem Hintergrund und figürlichen oder gegenständlichen Elementen“ und verweist dabei u. a. auf ihre großformatigen Malereien „12 Dienerinnen“ (2005/2006) und "Inneres Kind" (2013 bis 2015).

Ihre Werke sieht sie als „Ausdruck meiner Erlebnisse und Vorstellungen“. Ihre Liebe zur Bildhauerei findet sich in der zum Teil plastischen Oberflächengestaltung der Bilder wieder, so ist die Körperhaftigkeit der Werke Ausdruck ihres bildhauerischen Ausgangspunktes. In der individuellen Art, den Malgrund wieder und wieder zu bearbeiten, legt sie die Farben so übereinander, dass sich eine reliefartige Oberflächenstruktur bildet, der haptische Bildcharakter wird betont, es entsteht der Eindruck von Tiefe und Räumlichkeit. Lasierende Farbüberzüge vertiefen Sinnlichkeit und erheben den Anspruch des Erhabenen. 1992 entwickelte sie eine spezielle Pigmentauftragstechnik, Bilderzyklus "Uran(o)s", deren intensive Farbigkeit und samtartiger Erscheinungswert im Kontrast zur zerklüfteten, grobkörnigen Oberflächenstruktur steht.
 




 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Neben ihrem bildkünstlerischen OEuvre entwickelte Edel Vostry zu ihren Bildwerken Musik- und Kunstprojekte. Auch bei ihnen gilt „die Ablehnung von Endgültigkeit als Anlass zu immer wieder neuen Auseinandersetzung insbesondere der weiblichen Selbstverwirklichung“.

In Zusammenarbeit mit dem Komponisten Axel D. Wolf gehören Kunst- und Musikprojekte, wie „TANELORN“ (1996), „WERTEWANDEL – WERTEVERLUST“ (1997), „HOMMAGE AN DEN TOD“ (2002) und die „12 DIENERINNEN“ (2005/2006) ebenso zu ihrem Schaffensrepertoire wie das Tanztheater „12 D.“ (Aufführungen 2009/2011), in dem sie die Regie führte, nach dem Bildzyklus "12 Dienerinnen".

Kunstprojekte in Arbeit: "10 Gebote" (seit 2013) und "Requiem" (seit 2015), nach Kompositionen von Axel D. Wolf.

Arbeit am Kinderbuch, Titel: "Mikosch und die dicke Ella".

 

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